Tannenhonig
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Ernteregion: Schwarzwald
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Konsistenz: Flüssig
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Gebinde: 500g Glas
Tannenhonig: Eine Delikatesse aus den Wäldern des Schwarzwalds
Unser Tannenhonig wird in den Wäldern des Schwarzwalds geerntet. Genauer gesagt von den majestätischen Weißtannen, die dort zu Hause sind. Damit zählt unser Honig botanisch zu den Weißtannenhonigen, einer der seltensten und begehrtesten Honigsorten Deutschlands.
Anders als Blütenhonig entsteht Tannenhonig nicht aus Blütennektar, sondern aus Honigtau. Einem zuckerhaltigen Saft, den Blattläuse aus dem Pflanzensaft der Tannen ausscheiden. Die Bienen sammeln diesen Honigtau und verwandeln ihn in einen dunklen, kräftigen Honig mit malzig-würzigem Charakter. Damit das gelingt, müssen die Witterungsbedingungen perfekt stimmen – weshalb echter Tannenhonig nicht in jedem Jahr in gleicher Menge geerntet werden kann.
Was macht unseren Tannenhonig besonders?
Unser Schwarzwälder Tannenhonig zeichnet sich durch drei klare Merkmale aus:
- Dunkle, tiefe Farbe – von kräftigem Bernstein bis fast schwarz
- Flüssige Konsistenz, die über lange Zeit stabil bleibt
- Malzig-würziges Aroma mit einer angenehmen, leicht harzigen Note
Wie bei allen Honigen unter unserem Markenzeichen „Echter Deutscher Honig" stehen wir auch beim Tannenhonig für Imkerqualität ohne Kompromisse: regional geerntet, schonend verarbeitet, ungefiltert und naturbelassen – kein Importgemisch, keine industrielle Hitzebehandlung.
Warum bleibt Tannenhonig so lange flüssig?
Eine Frage, die uns oft erreicht: Warum kristallisiert Tannenhonig nicht so schnell wie Blütenhonig? Die Antwort liegt im Zucker-Profil. Honigtauhonige enthalten von Natur aus weniger Glukose und mehr Mehrfachzucker (vor allem Melezitose). Glukose ist der Zucker, der Honig fest werden lässt – fehlt sie, bleibt der Honig länger streichzart und flüssig.
Wofür eignet sich Tannenhonig?
Dank seines kräftigen Aromas ist Tannenhonig ein vielseitiger Begleiter – sowohl in der Küche als auch zum puren Genuss:
- Aufs Brot – besonders gut zu dunklen Sorten wie Roggen- oder Vollkornbrot
- Im Tee – verfeinert Kräuter- und Schwarztees mit einer würzigen Tiefe (am besten erst einrühren, wenn der Tee Trinktemperatur erreicht hat – über 40 °C gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren)
- Zu Käse – eine Klassikerkombination zu Hartkäse, Blauschimmel oder Ziegenkäse
- In Marinaden für Wildgerichte – sein malziges Aroma harmoniert perfekt mit kräftigem Fleisch
- Pur auf dem Löffel – als wohltuende Geste bei Halskratzen oder einfach zum Genießen
Tannenhonig oder Blütenhonig – was ist besser?
Beide haben ihre Berechtigung. Blütenhonig ist mild, hell und vielseitig einsetzbar – perfekt für den täglichen Gebrauch. Tannenhonig ist intensiver, dunkler und reicher an Mineralstoffen, dafür aber auch teurer und in der Ernte unbeständiger. Wer den vollen, würzigen Charakter eines kräftigen Honigs schätzt, kommt am Tannenhonig nicht vorbei.
Wenn du beide Charaktere kennenlernen möchtest, lohnt sich ein Blick in unser Sortiment: Neben Tannenhonig findest du bei uns auch klassische Sorten wie Akazienhonig (mild, hell, flüssig), Heidehonig (kräftig, gelartig) oder Edelkastanienhonig (würzig-herb, dunkel) – jeweils im 500 g Glas.
Lagerung und Haltbarkeit
Bewahre deinen Tannenhonig trocken, lichtgeschützt und bei Raumtemperatur auf. So bleibt sein Aroma lange erhalten. Auch wenn Tannenhonig deutlich seltener kristallisiert als Blütenhonige, kann es nach längerer Zeit zu einer leichten Eintrübung kommen — ein natürlicher Vorgang und ein Zeichen für unverfälschte Qualität. Ein kurzes Wasserbad bei maximal 40 °C bringt ihn wieder in seine ursprüngliche Konsistenz.
Inhalt: 500 g
Sorte: Tannenhonig (überwiegend Weißtanne)
Ernteregion: Schwarzwald, Deutschland
Konsistenz: Flüssig
Geschmack: Kräftig, malzig-würzig
Zutaten: 100 % deutscher Tannenhonig
Lagerung: Trocken, lichtgeschützt, bei Raumtemperatur
Häufig gestellte Fragen zu Tannenhonig
Was ist Tannenhonig?
Tannenhonig ist ein Honigtauhonig – er entsteht nicht aus Blütennektar, sondern aus dem zuckerhaltigen Saft, den Blattläuse aus dem Pflanzensaft der Tannen ausscheiden. Die Bienen sammeln diesen Honigtau und verarbeiten ihn zu einem dunklen, malzig-würzigen Honig.
Ist Tannenhonig dasselbe wie Waldhonig?
Nicht ganz. Waldhonig ist der Oberbegriff für alle Honigtauhonige aus dem Wald – er kann aus dem Honigtau verschiedener Bäume stammen (Fichte, Tanne, Eiche, Lärche). Tannenhonig ist die Spezialform, bei der die Tanne – bei uns die Weißtanne – die Hauptquelle ist. Jeder Tannenhonig ist also Waldhonig, aber nicht jeder Waldhonig ist Tannenhonig.
Warum ist Tannenhonig dunkel?
Honigtauhonige enthalten höhere Anteile an Mineralstoffen und Polyphenolen als Blütenhonige. Diese Inhaltsstoffe sorgen für die typisch dunkle Farbe – von tiefem Bernstein bis fast schwarz.
Warum kristallisiert Tannenhonig nicht?
Tannenhonig hat von Natur aus einen niedrigeren Glukose-Anteil als Blütenhonige und enthält mehr Melezitose. Glukose ist der Zucker, der die Kristallisation auslöst – fehlt sie, bleibt der Honig länger flüssig.
Wofür ist Tannenhonig gut?
Tannenhonig wird wegen seines kräftigen Aromas geschätzt. Er passt hervorragend zu dunklem Brot, kräftigem Käse, in Tee, zu Wildgerichten oder pur auf dem Löffel. Wegen seines hohen Mineralstoffgehalts gilt er traditionell auch als wohltuend bei Halskratzen.
Was ist der Unterschied zwischen Tannenhonig und Weißtannenhonig?
In der Praxis meist dasselbe: Wenn in Deutschland von Tannenhonig die Rede ist, stammt er fast immer von der Weißtanne (Abies alba), die vor allem im Schwarzwald wächst. „Weißtannenhonig" ist die präzisere botanische Bezeichnung – der Geschmack und die Eigenschaften sind identisch zu unserem Tannenhonig.
Wie lagere ich Tannenhonig richtig?
Trocken, lichtgeschützt und bei Raumtemperatur – keinesfalls im Kühlschrank. So bleibt das Aroma am längsten erhalten. Den Deckel nach jedem Gebrauch fest verschließen.

